ANTIPINK – Mehr Beispiele zum Brustkrebsmonat

(Last Updated On: 10. Juni 2013)

Sulik-Blog: „Es ist Zeit, sich nicht länger etwas vorzumachen“: Versehen mit einer exemplarischen Bildersammlung plädiert die Medizinsoziologin Gayle Sulik für einen radikalen Richtungswechsel im gesellschaftlichen Umgang mit Brustkrebs.Weiterlesen …

In „Pink Ribbons, Inc.“ geht die Soziologin Samantha King der „Kultur“ der Geldsammelei gegen Brustkrebs auf den Grund. Sie sieht keine ernsthaften Initiativen der weltweit tätigen Kosmetik-Konzerne, ihre eigenen Produkte für Konsumentinnen sicher zu machen und hält die Lichtaktionen gegen Brustkrebs schlicht für Stromverschwendung. Sie änderten nichts und würden auch nicht gegen Brustkrebs helfen. Die Realität einer hässlichen Krankheit werde überblendet. Nichts an Brustkrebs ist rosa oder niedlich … Weiterlesen

Einen Klassiker zum Thema schrieb Barbara Ehrenreich mit „Willkommen in Krebsland“. Ihr Text, der hier mit freundlicher Genehmigung wiedergegeben wird, wirft einen schonungslosen Blick auf den Stand der Dinge. Ehrenreich meint, in der „Brustkrebskultur“ sein Fröhlichkeit mehr oder weniger Pflicht und eine Meinungsverschiedenheit wäre Verrat … Weiterlesen (pdf) …

Eines der wichtigsten neuen Bücher, „Pink Ribbon Blues„, schrieb jedoch die Medizinsoziologin Gayle Sulik, s. oben.  Sulik zeigt auf, wie der Umgang mit Brustkrebs in westlichen Gesellschaften Gesundheit von Frauen gefährdet. Die Autorin widmet sich sozialen und sprachlichen Aspekten, Auswirkungen der Berichterstattung in Massenmedien, kulturellen Aspekten und Ausflügen in die Krebsindustrie bis hin zur kritischen Betrachtung von Big Pharma und sie stößt ein Umdenken anDabei positioniert sie sich –  und das ist eher unüblich und sehr einnehmend – glaubwürdig bei den betroffenen Frauen. Weiterlesen … 

Der Artikel Komen – oder Patente „für die Heilung“ setzt sich mit den rosa verpackten Aktionen der Susan G. Komen Foundation, auseinander … Weiterlesen

 

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