Belpoggi, Fiorella

(Last Updated On: 19. September 2013)
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Logo des Ramazini Istituto, an dem Fiorella Belpoggi arbeitet

Dr.Fiorella Belpoggi, PhD, ist Direktorin und Leiterin der Pathologie des Cesare Maltoni Krebsforschungszentrum am Ramazzini Institut (Bentivoglio, Italien), wo sie seit 1981 arbeitet.

Forschungsinteresse

Ihr Forschungsinteresse gilt langfristigen Studien insbesondere in Hinblick auf die Entstehung von Krebs im Zusammenhang mit Energie (Treibstoffe), Gammastrahlung und elektromagnetische Felder.

Ausbildung

Belpoggi hat einen Abschluss in Biologie von der University of Bologna, Italien (1975), absolvierte eine dreijährige postgraduale Ausbildung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bologna (1976-1980, Dr. der Biologie). Als Gastwissenschaftlerin absolvierte sie 1980 eine Zeit als Postdoc mit der Klassifizierung von menschlichen Lymphomen / Leukämien am Institut für Pathologie in Kiel.

Aus der Arbeit von Fiorella Belpoggi

Belpoggi forschte über die Zusammenhänge zwischen Gebärmutterhalskrebs und Papilloma-Virus bei Frauen an der International Agency for Research on Cancer in Lyon, Frankreich (1987). Im Jahr 1992 wurde sie nominiert als Fellow des Collegium Ramazzini und ist derzeit (Stand: 2013) Mitglied des Executive Council dort. Sie hat eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten veröffentlicht und lehrt in ihrem Forschungsfeld Karzinogenese im Bereich Arbeitsmedizin und Umweltschutz u.a. an der Universität Turin. Sie hat speziell z.B. über ionisierende Strahlung, elektromagnetische Felder durch Strom-und Mobiltelefon-Technologie, zu Benzol, MTBE und Aspartam geforscht. Belpoggi hat außerdem Studien zur Chemoprävention von Tumoren, insbesondere Brustkrebs, durchgeführt. Belpoggi nähert sich dem Thema Krebsentstehung mit ihrem persönlichen Motto „per aspera ad astra“ (Seneca), was sie für sich übersetzt mit „man kommt nur durch die Überwindung großer Schwierigkeiten zu den Sternen“.

Links

ramazzini.it
Ramazzini Institut bei Twitter

Quellen

J Epidemiol Community Health. 2006 und PAN Europe 2013

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