Das „Brustkrebs-DMP“

(Last Updated On: 22. Mai 2013)

Brustkrebs-DMP oder „Disease-Management-Programm“

Inzwischen ist es einige Jahre her, dass für die Behandlung von Frauen mit Brustkrebs sogenannte Disease Management Programme („strukturiertes Behandlungsporgramm“) angeboten werden, s. dazu auch die gemeinsame Pressemeldung der Berliner Charite mit gesetzlichen Krankenkassen [Archivlink Library of Congress, Stand 2003]. Im Rahmen dieses „Chroniker-Programms“ erhalten Frauen mit Brustkrebs beispielsweise Befreiungen für die Zuzahlungen zu Medikamenten. Es ist still geworden um das Brustkrebs-DMP. Über Mängel wie etwa „Fehlanreize“ bei der Verteilung der Mittel aus dem sogenannten Risikostrukturausgleich wird lieber nicht gesprochen. Die vorliegenden Daten zur Auswertung der Programme sind bei Brustkrebs bisher mager und bleiben hinter den Möglichkeiten, die sie hinsichtlich der Evaluation einzelner Brustkrebstherapien prinzipiell bieten, zurück.

Inhalt des Brustkrebs-DMP

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Gesellschaft und Psychotherapie (AKF) : Jahrestagung 2004: „Nur mit uns… Ein FRAUENgeRECHTes GESUNDHEITssystem“ Workshop „Integrierte Versorgung von Brustkrebspatientinnen“ Versorgung von Brustkrebspatientinnen: Sorgen gestern, heute, morgen? Kurzrückblick und Ausblick auf eine neue Versorgungsform:

Das Brustkrebs-DMP | Vortrag

von Gudrun Kemper


Mängel des Brustkrebs-DMP

Schriftliche Stellungnahme zum Referentenentwurf 2006: 14.Verordnung zur Änderung der Risikostruktur-Ausgleichsverordnung : Dr. Maria J. Beckermann, Frauenärztin, Psychotherapeutin hat in ihrer Funktion als Sprecherin des AKF eine Stellungnahme zu den DMP-Verträgen erarbeitet: Download auf der AKF-Webseite

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