Archiv für die Kategorie Juristisches

Der Essener Brustkrebs-Skandal

Gesundheitsbericht XI, Stadt Essen, Brustkrebs [Auszug] Ausgangssituation in Essen In Essen ist das Thema Brustkrebs durch den „Kemnitz-Skandal“  bis heute belastet: Zwischen 1993 und 1997 wurden bis zu 300 Frauen in Essen und Umgebung an Brustkrebs operiert, die möglicherweise nicht an Krebs erkrankt waren. Die Diagnosen stammten

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Petition zur Absicherung in der Palliativversorgung – mitzeichnen!

In Deutschland haben Schwerstkranke per Gesetz verankert Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Hier ein Auszug aus dem Gesetz vom 01.04.2007 (Sozialgesetzbuch V) § 37b SGB V – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung: (1) Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die

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Enteignung aus dem geschützten Raum des Verhältnisses zu unseren ÄrztInnen des Vertrauens

Als Frauen mit Brustkrebs sind wir bereits einiges gewöhnt. So landeten die Daten aus den Disease-Management-Programmen outgesourct in Vietnam. Macht ja nichts? Und im Roman ist ja auch längst alles vorweg genommen. Wer es noch nicht gelesen hat, dem sei >>> Juli Zehs Corpus delicti erneut ans

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Aktion „Stoppt die e–Card" fordert Rösler auf, das gescheiterte Krankheitskartenprojekt sofort zu beenden!

Die  Bürgerinitiative Aktion „Stoppt  die e-Card“ hat auf ihrem Bundestreffen in Hamburg am 7. Januar die Bundesregierung aufgefordert, das „kränkelnde Projekt“ (dpa am 3.1.2011) im Interesse des Erhalts der medizinischen Versorgung und der Privatsphäre aller Bürger sofort zu beenden. Auf dem Treffen wurde vor allem von Vertretern

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Aktion „Stoppt die e–Card“ fordert Rösler auf, das gescheiterte Krankheitskartenprojekt sofort zu beenden!

Die  Bürgerinitiative Aktion „Stoppt  die e-Card“ hat auf ihrem Bundestreffen in Hamburg am 7. Januar die Bundesregierung aufgefordert, das „kränkelnde Projekt“ (dpa am 3.1.2011) im Interesse des Erhalts der medizinischen Versorgung und der Privatsphäre aller Bürger sofort zu beenden. Auf dem Treffen wurde vor allem von Vertretern

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Gerichtsurteile zu Brustkrebs

2015 / 13. Mai / Verwaltungsgericht Duisburg Urteil zu BRCA / Kostenübernahme durch Beihilfestellen und prophylaktische Therapien 2013 / 12. August / Oberlandesgericht Hamm Mammographie zur Früherkennung – ÄrztInnen müssen Mammographie anraten, um nicht für Verzögerungen in der Diagnostik haftbar gemacht zu werden. (OLG Hamm, Az 3 U

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Patientinneninformation Brustkrebs: Anforderungen und Defizite

Patientinneninformation zu Brustkrebs ist wie alles im Zusammenhang mit Medizin und Brustkrebs heute Teil des Medizinmarketings und damit auch zahlreichen kommerziellen Strömungen unterworfen. Evidenzbasierte Patientinneninformation, die Frauen zu Entscheidungen befähigt, ohne sie – zu ihrem (vermeintlichen) Wohle – zu entmündigen oder sie allein „effizient steuern zu wollen“

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Neuer Entwurf Mammographie-Merkblatt der Krebsfrüherkennungsrichtlinie beim G-BA veröffentlicht

Das Merkblatt der Krebsfrüherkennungsrichtlinie ist die zentrale Information, mit der Frauen in Deutschland über das Mammographie-Screening-Programm informiert werden. Es soll jetzt aktualisiert werden. Der Sprachgebrauch (Duktus) des alten Merkblatts stand in der Kritik. Gute Praxis Gesundheitsinformation (pdf bei versorgungsleitlinien.de) hat bei der Neugestaltung des Merkblatts eine Rolle gespielt. In

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Patientenverfügungen – Hilfreiche oder gefahrvolle Vorsorge?

Die Vereine Omega – Leben mit dem Sterben e.V. und BioSkop –  Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien e.V. haben eine hilfreiche Information zu Patientenverfügungen herausgegeben. Beide Organisationen befassen sich sensibel und mit großer Kompetenz mit Grenzbereichen des Lebens. Im Einleitungstext heißt es: „Patientenverfügungen sollen

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„Pfusch an der Frau“ : Ein Ratgeber für einen anderen Umgang mit dem Frauenarzt | Eva Schindele

Eva Schindele: Pfusch an der Frau: Krankmachende Normen – Überflüssige Operationen – Lukrative Geschäfte / Ratgeber für einen anderen Umgang mit dem Frauenarzt. Fischer TB 1996, ISBN 3596126797 bzw. 978-3596126798 bzw. Rasch und Röhring 1993, ISBN 3891363303 bzw. 978-3891363300. Dieses Buch ist eine Anschaffung, die sich lohnt … auch heute noch. Eine

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