Archiv für die Kategorie Aromatasehemmer

Risikoberechnung für die „erweiterte“ Hormontherapie: CTS➄

Mit dem CTS➄-Calculator wurde in Großbritannien im Rahmen einer Studie des Royal Marsden NHS Foundation Trust und der Queen Mary University London ein Instrument entwickelt und erforscht, mit dem Patientinnen mit geringeren Risiken die zehnjährige Therapie mit antihormonellen Medikamenten erspart werden kann.

Weiterlesen

Antihormontherapie bei Brustkrebs: Einnahmedauer 10 Jahre?

Aktualisierung „Tamoxifen 10 Jahre bei Brustkrebs?“ bei Krebsinformationsdienst.med (Stand 08/2018) Patientinnen vor der „Menopause“ Die Tamoxifen-Therapie soll auf bis zu 10 Jahre verlängert werden, wenn die Patientin ein erhöhtes Rückfallrisiko hat und nach den ersten 5 Jahren der Therapie noch in der Prämenopause ist. Voraussetzung ist außerdem,

Weiterlesen

Langzeitüberleben mit Brustkrebs – Antihormontherapie und Metastasierung: Wichtige Datenanalyse erschienen

In den Nachrichten im Deutschen Ärzteblatt erschien am 9. November 2017 ein Hinweis auf eine im New England Journal of Medicine (2017; 377: 1836-1846) veröffentlichte Metaanalyse zum Risiko von Fernmetastasen für „Langzeitüberlebende“ nach Absetzen der Hormontherapie mit einem Behandlungszeitraum von fünf Jahren. Die Ergebnisse sind leider wenig beruhigend. Ausgewertet wurden

Weiterlesen

IQWiG-Vorbericht: Aromatasehemmer beim Mammakarzinom der Frau

Mit Pressemitteilung vom 08.04.2016 weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf seinen Vorbericht zu Aromatasehemmern zur Behandlung von Brustkrebs (vorläufige Nutzenbewertung) hin. Die Untersuchung wurde vor knapp sechs Jahren (Juli 2010) vom Gemeinsamen Bundesausschusses in Auftrag gegeben. Rund ein Jahr später, im Juli

Weiterlesen

SABCS 2013 (V): Neues und Altes zur Prävention mit Aromatasehemmern

Neben dem Bericht zu Krebstherapie als Kostenfaktor und Sport als Mittel, um Nebenwirkungen von Aromatasehemmern zu verbessern (s. SABCS 2013/I & II), berichtet Karuna Jaggar über die Ergebnisse der sog. IBIS II-Studie, an der sich Frauen aus Deutschland beteiligt haben. Die Studie stand mehrfach im Zentrum öffentlicher

Weiterlesen

Tamoxifen: Datenlage zu 10-jähriger Einnahmedauer

Wieder ist im arznei-telegramm ein interessanter Artikel für von Brustkrebs betroffene Frauen erschienen (a-t, Nr. 2, 2013 v. 15.02.2013), der sich mit dem bereits 1986 zugelassenen Medikament Tamoxifen befasst. Tamoxifen wirkt nur bei Patientinnen mit Brustkrebs und positivem Östrogenrezeptor-Status.  Das Patent für Tamoxifen (Markenname Nolvadex) ist abgelaufen,

Weiterlesen

Medikamentöse Brustkrebsvorbeugung? Pille gegen Brustkrebs? | Odysso | SWR

Auf dem weltgrößten amerikanischen Krebskongress ASCO wurden 2011 neue Daten für ein Medikament vorgestellt, das viele Frauen mit Brustkrebs bereits kennen. Jetzt hat auch der SWR die Thematik aufgegriffen und meint: Die Pille gegen Brustkrebs ist zumindest eine gute Geschäftsidee. Es geht um den Aromatasehemmer Exemestan (Handelsname

Weiterlesen

SABCS II – "Oncofertilität" – Junge Frauen und Brustkrebs – Ältere Frauen und Brustkrebs

Auch 2011 ist Breast Cancer Action (BCA) in San Antonio dabei, um direkt vor Ort Eindrücke vom weltweit wichtigsten Brustkrebskongress einzusammeln. Als Organisation, die sich nicht von der Pharmaindustrie sponsern lässt, versucht „unsere große Schwester“ wie in jedem Jahr, Schlüsseldaten ausfindig  und Frauen zugänglich zu machen. Hauptaufgabe

Weiterlesen

Hinweis auf Lebensverlängerung für Letrozol

rznei-telegramm: Im Blickpunkt Nutzen und Schaden des Mammographie-Screenings

Erstmals ist jetzt für einen Aromatasehemmer der Nachweis einer Lebensverlängerung für das Medikament Letrozol  in der adjuvanten Therapie von Brustkrebs gelungen. Das berichtet ein Artikel im aktuellen arznei-telegramm (a-t),[1] das einen Überlebensvorteil bei 5-jähriger Einnahme anstelle von Tamoxifen sieht. Die Daten beziehen sich auf Patientinnen nach der

Weiterlesen

Kommentar: Brustkrebs vorbeugen? Ja, aber richtig!

von Beate Schmidt Kernkraftwerke sind für alle Menschen gefährlich, sie können töten. Nun wurde beschlossen, sie abzuschalten, die ältesten und potentiell gefährlichsten zuerst. Gut so. Glücklicherweise ist bisher niemand auf die Idee gekommen, gesunden Menschen täglich und auf unbestimmte Zeit Jodtabletten zu empfehlen, um einem Atomunfall vorzubeugen.

Weiterlesen