Archiv für die Kategorie Warnhinweise für Medikamente

Patientinneninformation erforderlich: „blitz-a-t“ zu Denosumab (XGEVA)

blitz-a-t ist ein Dringlichkeitsnewsletter des unabhängigen arznei-telegramms. Hier werden insbesondere Warnhinweise verschickt, auf die besondere Aufmerksamkeit gerichtet sein sollte. In der Ausgabe vom 18. Mai 2018 warnt arznei-telegramm im „blitz-a-t“ vor unerwünschten Wirkungen unter Denosumab (XGEVA) und bezieht sich dabei auch auf ein Ärzteanschreiben der Herstellerfirma Amgen.

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Wechseljahre: Hormon“ersatz“therapie weiterhin nicht empfehlenswert

Wir leben in einem hormonellen Zeitalter. Bereits mehrfach haben wir über die Risiken, die mit der Hormon“ersatz“therapie bei Wechseljahrsbeschwerden einhergehen, berichtet. Eine Hormontherapie erhöht das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, und kann eine Vielzahl weiterer unerwünschter Nebenwirkungen mit sich bringen, die die beworbenen Vorteile keinesfalls aufwiegen. Und

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Methadon bei Krebs?

Seit einiger Zeit (Stand: 12.06.2017) gibt es in den Medien Berichte über eine angeblich die Chemotherapie verstärkende Wirkung von Methadon. Methadon ist ein synthetisch hergestelltes, schmerzstillendes Opiod, das in Deutschland nur zur Substitutionsbehandlung bei Heroinabhängigkeit zugelassen ist. Die Diskussion wird kontrovers geführt, Gegnern wird u.a. vorgeworfen, sie

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Warnhinweise für Medikamente: Frankreich meldet tödliche Darmentzündung (Enterokolitis) unter taxanhaltiger Chemotherapie mit Docetaxel

Wie das unabhängige arznei-telegramm (a-t) jetzt berichtete (s. Quellenangabe unten), liegen aus Frankreich Berichte über tödlich verlaufende Darmentzündungen unter Chemotherapie mit Docetaxel vor. Die französische Arzneimittelbehörde ANSM hatte darüber informiert, dass im Jahr 2016 fünf Verdachtsberichte zu tödlicher Enterokolitis bei Neutropenie [Verminderung der weißen Blutkörperchen im Blut]

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Neues aus dem arznei-telegramm: Bisphosphonate adjuvant?

Seit mindestens zehn Jahren sind subtil oder offensiver werbend auch über Patientenorganisationen immer wieder Bisphosphonate zur adjuvanten („Rückfall vorbeudenden“) Therapie bei Brustkrebs diskutiert und verordnet worden. Das arznei-telegramm (a-t) hat in Ausgabe 8/2015 vom 7. August diese Medikamente in der Rubrik „Therapiekritik“ genauer betrachtet. Im Artikel „Bisphosphonate

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Diethylstilbestrol (DES)

Diethylstilbestrol (DES, auch Stilbestrol) ist ein künstlich hergestelltes (= synthetisches) Stilbenderivat mit östrogener Wirksamkeit aus der Gruppe der nichtsteroidalen selektiven Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM) und das erste synthetisch hergestellte Östrogenpräparat auf dem Markt, das als Tablette eingenommen werden konnte. Obwohl das Hormon strukturell Östrogen überraschend wenig ähnelt, wirkte es Östrogen

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Mönchspfeffer (Agnus Castus), Agnolyt u.a.

Mönchspfeffer (lat. Agnus Castus, auch als Keuschlamm bezeichnet) ist eine Pflanze, aus der ein wirksamer pflanzlicher Arzneistoff mit bisher nicht nach evidenzbasierten Kriterien untersuchter Wirksamkeit gewonnen wird. Mönchspfeffer enthält u.a. Flavonoide, die zu den pflanzlichen hormonell wirksamen Stoffen (Phytohormone) gezählt werden. Bei der Anwendung / Einnahme von hormonell

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Medikamente zur Cholesterin-Senkung: Studie zur Langzeiteinnahme von Statinen zeigte erhöhtes Brustkrebsrisiko

Die Positionen zu Statinen und Brustkrebs sind in den vergangenen Jahren immer wieder kontrovers diskutiert wurden. Die eine Untersuchung findet einen Nutzen und eine andere belegt das Gegenteil. Mit einer Veröffentlichung zum kritischen Thema „Brustkrebsrisiko“ meldete sich jetzt auch eine ForscherInnengruppe aus dem Fred Hutchinson-Krebsforschungszentrum in Seattle

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Avastin/Bevacizumab – Stand der Dinge bei plusminus

In dem Beitrag Medikamente: Zugelassen, verordnet, bezahlt – trotz Zweifeln zeigte plusminus (ARD) in der Sendung vom 10.07.2013 den bedrückenden Stand der Verordnung von Avastin/Bevacizumab bei Frauen mit fortgeschrittener Brustkrebserkrankung in Deutschland. Beschrieben werden unter anderem die von der Pharmaindustrie gesponserte AGO-Leitlinie, die das Medikament empfiehlt, und

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Avastin: Unethische Rückerstattungen zu Lasten von Patientinnen und Gemeinwohlkökonomie?

Das arznei-telegramm (a-t) berichtet im Heft 10/2011 über seltsame Deals mit Geld-zurück-Garantien im Zusammenhang mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab (Avastin). Mit dieser Strategie, die Kaufanreize ausüben soll, arbeiteten heute auch Krankenkassen und Pharmahersteller. Pay for Performance – Was heißt das im Zusammenhang mit der Herstellung von Medikamenten? Roche

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