Archiv für die Kategorie Vermeidung

Lavendelöl bei Brustkrebs vorsorglich meiden

In einem Artikel vom 13. Dezember 2019 wird im unahbängigen arznei-telegramm der Leserbrief eines Apothekers abgedruckt, der auf „östrogenartige Wirkungen“ von Lavendelöl Bezug nimmt. Er fragt nach Untersuchungen und Erfahrungen insbesondere bei Patientinnen mit Brustkrebs vor dem Hintergrund, dass Lavendöl Krebswachstum fördern könnte.

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Auf den Kopf gestellt: Risikofaktoren für Brustkrebs

Einen ganz neuen Blick auf Risikofaktoren und unsere eigene Erkrankung bietet Prof. Dr. med. Ingrid Mühlhauser mit ihrem im Oktober 2019 erschienenen Artikel „Warum Risikofaktoren für Brustkrebs revidiert werden müssen“. Überraschung: Junge Frauen mit Übergewicht sind besser vor Brustkrebs geschützt als schlanke. Die bekannten Erkenntnisse im Zusammenhang

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Krebsursachen am Arbeitsplatz

Die Webseite „Work cancer hazards“ (cancer hazards heißt etwa: „Krebsgefahren“) befasst sich schwerpunktmäßig mit Gefährdungen am Arbeitsplatz. Das Projekt will den Fokus der Forschungskultur verändern will, was ja gerade bei Krebs endlich mal sehr spannend wäre.

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Arbeit und Brustkrebs bei Frauen: Aktueller Erkenntnisstand, 2002–2017

Bereits im April 2018 sind in der SAGE-Zeitschrift „New Solutions“ zwei neue Veröffentlichungen zum Themenkomplex „Arbeit und Brustkrebs“ erschienen. Die Autorinnen sind Wissenschaftlerinnen aus dem Projekt „Breast Cancer Prevention Partners (BCPP)“ – früher „Breast Cancer Fund“, eine Organisation, die sich aus der Perspektive von Betroffenen bereits über

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Citizens for Science: Gemeinsam für einen besseren Schutz vor Pestiziden in Europa

Heute, am 31.10.2018, startet in Brüssel die europaweite Initiative „Citizens for Science in Pesticide Regulation“ (Bürger für Wissenschaft bei der Pestizidregulierung), die von über 100 Organisationen und 25 Wissenschaftlern unterstützt wird. Wir unterstützen diese Initiative, so wie wir in der Vergangenheit auch das Bündnis für Gesundheit und

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Östrogene als Karzinogene: Was die WHO sagt

In ihrer „List of Classifications by cancer sites with sufficient or limited evidence in humans“ (pdf, Klassifikationsliste nach Krebsarten mit ausreichender oder begrenzter Evidenz beim Menschen) weist die WHO Östrogene als Karzinogene wie folgt aus: Leberkrebs (betrifft nur Frauen) Östrogen-Progesteron-haltige Verhütungsmittel – Krebs verursachend mit ausreichender Evidenz, nachgewiesen für Menschen

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Hormonell wirksame Chemikalien stoppen: Was schädigt dich? Acht Forderungen für eine EU EDC-Strategie von EDC Free Europe

Die EU steht in der Verantwortung, ihre Bürgerinnen und Bürger und die Umwelt vor allen endokrin schädlichen Chemikalien zu schützen  Acht Forderungen für eine EU EDC-Strategie [Wir unterstützen im Verbund mit rund 70 weiteren Organisationen das Netzwerk EDC-Free Europe und haben dieses Papier mitgezeichnet.] Warum wir besorgt sind

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Treffpunkt Krebs – Kritisch, unabhängig, selbstbewusst: Abschied nach 12 Jahren

Abbildung 3: Steine des Anstoßes - Ungeheuerliches beim Patientinneninformationstag

„Treffpunkt Krebs“ stellt die Arbeit ein. Wir haben im März 2018 ein Gespräch mit den Gründerinnen Britta Rochier und Irene Gust von „Treffpunkt Krebs“ geführt, um mehr über die Gründe zu erfahren. Wir werden die Gruppe, mit der langjährig zusammengearbeitet haben, sehr vermissen. An dieser Stelle sagen

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Ana Soto: Beginnt die Krebsentstehung im Mutterleib? Hormonell wirksame Umweltschadstoffe und Brustkrebs

Bericht über Dr. Ana Sotos Webinar „Does carcinogenesis start in the womb? Endocrine disruptors and breast cancer“ (The fragile fetus) vom Februar 2017 für die Massachusetts Breast Cancer Coalition (MBCC) Einleitung: Endokrinologie kurzgefasst Wir haben ein Hormonsystem, das über unterschiedliche Organe (Drüsen) gesteuert wird. Diese Drüsen produzieren „körpereigene“

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Netzwerk Frauengesundheit Berlin: Das Prof. Dr. Andreas Gies-Interview zu hormonell wirksamen Chemikalien

„Hormonell wirk­same Chemikalien wirken sich negativ auf die Lebenswelten von Frauen aus – Die Politik muss handeln!“ Frauen der AG Brustkrebs im Netzwerk Frauengesundheit Berlin haben ein Interview zu hormonell wirksamen Chemikalien mit Prof. Dr. Andreas Gies (Umweltbundesamt, Leiter der Abteilung II 1 – Umwelthygiene) geführt. Andreas

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