Archiv für die Kategorie Risikofaktoren

Arbeit und Brustkrebs bei Frauen: Aktueller Erkenntnisstand, 2002–2017

Bereits im April 2018 sind in der SAGE-Zeitschrift „New Solutions“ zwei neue Veröffentlichungen zum Themenkomplex „Arbeit und Brustkrebs“ erschienen. Die Autorinnen sind Wissenschaftlerinnen aus dem Projekt „Breast Cancer Prevention Partners (BCPP)“ – früher „Breast Cancer Fund“, eine Organisation, die sich aus der Perspektive von Betroffenen bereits über

Weiterlesen

Alkohol und Brustkrebsentstehung

Es gibt diverse Studien, die Alkoholkonsum und die Entstehung von Brustkrebs in einen Kontext stellen. Dabei waren die Trinkgewohnheiten (Häufigkeit, Trinkmengen, sog. „Komasaufen“, Trinkverhalten in verschiedenen Altersstufen etc.) bisher nicht wirklich gut untersucht. Daten dazu liefert die Nurses‘ Health Study, die zwischen 1980 und 2008 insgesamt 105.986

Weiterlesen

Literaturhinweis – Sandra Steingraber: Raising Elijah

Sandra Steingrabers Buch „Raising Elijah“ (Originalausg. erschienen 2011) Elijah ist der Name eines biblischen Propheten und – der Name des im Jahr 2000 geborenen Sohnes von Sandra Steingraber. Die umweltengagierte Biologin, Ökologin, Krebsüberlebende und Buchautorin auf den Spuren von Rachel Carson sorgt international für Aufmerksamkeit und wurde

Weiterlesen

Die GENICA-Studie (Gene-ENvironment Interaction and Breast CAncer in Germany)

Die Studiengruppe „Gene-ENvironment Interaction and Breast CAncer in Germany” (GENICA) führte von 2000 bis 2004 unter Beteiligung des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV / Institut der Ruhr-Universität Bochum eine Fall-Kontroll-Studie zu Risikofaktoren des Mammakarzinoms durch. Beteiligte an der GENICA-Studie Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, Berufsgenos­sen­schaftliches Forschungsinstitut für

Weiterlesen

Brustkrebs, Nachtarbeit und Schichtarbeit

Einleitung: Brustkrebs und Nacht- bzw. Schichtarbeit – Einstufung der Internationalen Krebsforschungsbehörde IARC „Die International Agency for Research on Cancer“ (IARC) hat im Oktober 2007 Schichtarbeit mit circadianer Disruption (beziehungsweise Chronodisruption (CD) [also Störungen im 24-Stunden-Rhythmus, in dem wir leben]) als wahrscheinliches Humankarzinogen eingestuft (Gruppe-2A-Karzinogen). Die Einstufung als „wahrscheinlich

Weiterlesen

Schwermetalle im Makeup: Kosmetika und Gesundheitsgefährdung

Sich mit Krebs auseinandersetzen heißt vor allem auch, endlich Fragen danach zu stellen, was die Krankheit verursacht. Es ist in der wissenschaftlichen Forschung sehr wohl bekannt, dass sich giftige Schadstoffe gerade auch im Fettgewebe der Brust anreichern und im Laufe des Lebens allmählich ansammeln, sich also kumulieren.

Weiterlesen

Gestörte Weiblichkeit: Endokrine Disruptoren, das weibliche Fortpflanzungssystem und Brustkrebs

Women in Europe for a Common Future (WECF e.V., www.wecf.de) hat gerade eine neue Broschüre in deutscher Sprache veröffentlicht, die erstmals aus der Perspektive von Frauen auch uns Informationen zur Verfügung stellt, um die Kontamination mit Hormonen in unserer Umwelt besser zu verstehen. Nachfolgend die Presseinformation von

Weiterlesen

Flashback – Kleine Rückblende: Ist Brustkrebs zu verhüten? Was machte eigentlich Susan Love (7) – 1996

Ein Ausschnitt aus der deutschen Ausgabe des Brustbuchs von Dr. Susan Love erschien 1996 auch in der EMMA, genau in dem berühmten Dossier in dem Heft mit Matuschka auf dem Titelblatt. „Ist Brustkrebs zu verhüten?“ heißt der kleine Abschnitt, eingebettet in einen größeren Artikel über Leben, Werk

Weiterlesen

Die "Army" und das Brustkrebsrisiko oder Was macht eigentlich … Susan Love? (Teil 4)

Love Susan

berichtet von Gudrun Kemper Susan Love hat mit ihrer „Army of Women“ – der Titel wurde bereits kritisch diskutiert, aber Love hat eine Million Frauen gefunden, die sich beteiligen – wieder einen neuen Newsletter herausgeschickt. Was steht diesmal drin? Vielleicht interessieren sich Einige ja dafür, was diese vermutlich

Weiterlesen

„Risikoanalyse?“: Neue amerikanische Screening-Leitlinie für Frauen von 40 bis 49 Jahre liegt vor

zusammengestellt von Gudrun Kemper Ein Mammographie-Screening in Deutschland wird gemäß dem Allparteienbeschluss aus dem Deutschen Bundestag im Jahr 2002 auf Basis der Europäischen Leitlinien mittlerweile flächendeckend aufgebaut. Zwar werden die strengen EU-Normen bei uns nach wie vor nicht bis in jedes Detail umgesetzt, jedoch erhalten Frauen zwischen

Weiterlesen