Archiv für die Kategorie Wörterbuch

SABCS 2013 (V): Neues und Altes zur Prävention mit Aromatasehemmern

Neben dem Bericht zu Krebstherapie als Kostenfaktor und Sport als Mittel, um Nebenwirkungen von Aromatasehemmern zu verbessern (s. SABCS 2013/I & II), berichtet Karuna Jaggar über die Ergebnisse der sog. IBIS II-Studie, an der sich Frauen aus Deutschland beteiligt haben. Die Studie stand mehrfach im Zentrum öffentlicher

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Fragwürdige AVAAZ-Petition: FGZ in Graz rät von Unterzeichnung ab

Die fragwürdig wirkende Petition „Weiterhin kostenlose Mammographieuntersuchung für jede Frau durch Zuweisung durch den niedergelassenen Arzt“, die „Armin B.“ dort anonym starten konnte, sorgt derzeit in Österreich für Unruhe. Das vertrauenswürdige und sehr an der Gesundheit von Frauen orientierte Frauengesundheitszentrum Graz warnt vor der Aktion und bittet

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Diethylstilbestrol (DES)

Diethylstilbestrol (DES, auch Stilbestrol) ist ein künstlich hergestelltes (= synthetisches) Stilbenderivat mit östrogener Wirksamkeit aus der Gruppe der nichtsteroidalen selektiven Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM) und das erste synthetisch hergestellte Östrogenpräparat auf dem Markt, das als Tablette eingenommen werden konnte. Obwohl das Hormon strukturell Östrogen überraschend wenig ähnelt, wirkte es Östrogen

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Mönchspfeffer (Agnus Castus), Agnolyt u.a.

Mönchspfeffer (lat. Agnus Castus, auch als Keuschlamm bezeichnet) ist eine Pflanze, aus der ein wirksamer pflanzlicher Arzneistoff mit bisher nicht nach evidenzbasierten Kriterien untersuchter Wirksamkeit gewonnen wird. Mönchspfeffer enthält u.a. Flavonoide, die zu den pflanzlichen hormonell wirksamen Stoffen (Phytohormone) gezählt werden. Bei der Anwendung / Einnahme von hormonell

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Mammographie: Mammographie-Screening

[Hinweis: Artikel befindet sich im Entwurfsstatus und wird fortgesetzt.] Mammographie Eine Mammographie ist eine Röntgenaufnahme der Brust, die Abweichungen in der Brust, wie beispielsweise einen Tumor, aufdecken kann. Eine diagnostische Mammographie wird durchgeführt, wenn eine Frau Symptome für Brustkrebs hat, wie z.B. einen fühlbaren Knoten in der Brust.

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3sat-Doku: Fettleibigkeit vorprogrammiert

Diese Chemikalien u.a. für die Entstehung von Brustkrebs verantwortlich gemacht. Das Wort Brustkrebs fällt in der Dokumentation, in der die WissenschaftlerInnen Dr. Paula Baillie-Hamilton (Ärztin für Stoffwechselerkrankungen), Retha Newbold (Reproduktionsbiologin), Fred vom Saal (Endokrinologe) und Bruce Blumberg (Entwicklungsbiologe) vorgestellt, nicht.

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Brustkrebsgene (BRCA) und Genetisch bedingter Brustkrebs

Familiäre Häufungen von Brustkrebs Ein familiär gehäuftes Vorkommen von Brustkrebs und/oder Eierstockkrebs wird auch als stärkster Einflussfaktor auf die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt, beschrieben. Die Brustkrebsgene In den vergangenen beiden Dekaden ist genetischen Veränderungen als Ursache von Krebserkrankungen erhebliche Aufmerksamkeit zuteil geworden. Ein Teil

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Accad, Evelyne

Über Evelyne Accad Der im Libanon geborenen Schriftstellerin, Bühnenautorin/Dramatikerin und Literaturkritikerin Evelyne Accad war Schmerz nicht fremd, bevor bei ihr im Jahr 1994 Brustkrebs im Stadium III (infiltrierendes, lobuläres Karzinom) diagnostiziert wurde. Die Suche nach der Befreiung von Leid ist einer der wichtigsten thematischen Ansätze in all ihren

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Hormontherapie („Hormonersatztherapie“, HET) und Brustkrebs

… wird fortgesetzt … Einschätzug Dr. Susan Love Es ist inzwischen zehn Jahre her, dass die Studie der Women’s Health Initiative (WHI) abgebrochen wurde, Zeit erneut Bilanz zu ziehen. Dr. Susan Love, die weltweit Frauen durch ihre fundierten Veröffentlichungen „Das Brustbuch“ und „Das Hormonbuch“ bekannt ist, stellte

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Hormontherapie (Hormon“ersatz“therapie) und Brustkrebs

Bilanz Hormontherapie und Brustkrebs – 10 Jahre nach Abbruch der Hormonersatztherapie (Stand August 2012) Text dieses Abschnitts: Dr. med. Maria J. Beckermann [1] Brustkrebs: Wie der S3-Leitlinie zu entnehmen ist, erhöht eine kombinierte Estrogen-Gestagen-Hormontherapie das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken von 30 auf 38 von 10.000 Frauen pro

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