Deutschland, ein wenig stillfreundliches Land!

(Last Updated On: 1. Mai 2020)

 

Logo der Weltstillwoche 2008

Logo der Weltstillwoche 2008

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) hat anlässlich der diesjährigen „Weltstillwoche“ eine Stellungnahme veröffentlicht.

Darin werden der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, sowie die Bundesgesundheitsministerin, Ulla Schmidt, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, und die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Helga Kühn-Mengel, darum gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass

  • zur Unterstützung der jungen Mütter eine staatlich geförderte „24-Stunden-Still-Hotline“ eingerichtet wird und
  • der Internationale Kodex zur Einschränkung der Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten, der von den Mitgliedsländern der Weltgesundheitsversammlung (WHA) verabschiedet wurde, umgesetzt wird.

Eine längere Stillzeit wird auch als protektiver Faktor für die Entstehung von Brustkrebs bei Frauen beschrieben (s. dazu z.B. auch Frauengesundheitsbericht, Kapitel 6). Die bessere Erforschung der Zusammenhänge zwischen Stillen, Abstillen und Brustkrebs unter Lebensbedingungen von Frauen heute wäre ebenfalls wünschenswert.

Weitere Informationen und Materialien:

Stellungnahme des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft zur Weltstillwoche

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage: Stand der Förderung des Stillens von Säuglingen und Kleinkindern

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)

Frauengesundheitsbericht: Kapitel 6 (Reproduktive Biographien und Reproduktive Gesundheit, Bericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland, externer Link zur Website des BMFSFJ)

World Alliance for Breast Feeding Action (WABA) WABA akzeptiert als Sponsoren keine Hersteller von Säuglingsnahrung, Zubehör und Ergänzungsnahrung. WABA ermutigt alle TeilnehmerInnen an der Weltstillwoche, diesen ethischen Grundsatz zu respektieren und zu befolgen.

Eine gesunde Umwelt für unsere Kinder: Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Stillen in einer verschmutzten Umwelt (Information von Women in Europe for a Common Future, WECF e.V.)

 

Schreibe einen Kommentar