Europäischer Brustkrebskongress EBCC 6: Vermeidung von Brustkrebs im Programm vergessen?

(Last Updated On: 4. Mai 2013)

DANKE, WECF e.V. !!!
Zwar war das Thema Primärprävention von Frauenseite an die Macher der EBCC 6 herangegetragen worden, doch wurde dieser Themenwunsch – neben anderen – ignoriert. Mit einer Pressemeldung vom 16.04.2008 weist nun die Frauenorganisation „Women in Europe for a Common Future, Germany – WECF e.V.“ anlässlich der EBCC 6 auf die dringende Notwendigkeit, das Thema Brustkrebsprävention aufzugreifen, hin. Zum Auftakt der 6. Europäischen Brustkrebskonferenz heute in Berlin hat WECF- Women in Europe for a Common Future- mit einer Banner Aktion vor dem ICC gefordert, der Primärprävention vor gesundheitsschädlichen Umweltgiften und Arbeitsbedingungen bei der Bekämpfung von Brustkrebs endlich Priorität einzuräumen.

Heilen ist gut, vorbeugen ist besser - WECF-Frauen bei der EBCC 6

Heilen ist gut, vorbeugen ist besser – WECF-Frauen bei der EBCC 6

Foto: WECF


Wie auch das EU Parlament mit einer Abstimmung in der vergangenen Woche endlich bestätigte, sind diese Risikofaktoren als Grund für die Entstehung und Zunahme der (Brust-) Krebserkrankungen sehr ernst zu nehmen.

WECF: Heilen ist gut, vorbeugen ist besser!

In Europa stirbt alle sechs Minuten eine Frau an Brustkrebs. „Prevention is the cure“ – übersetzt: „Prävention ist die Heilung“ – ist auch eines der Projekte von Breast Cancer Action und war auf der EBCC 6 leider kein Thema.

Liegt der Fokus der EBCC vor allem auf der medikamentösen Therapie, so forderte WECF anlässlich der Europäischen Brustkrebskonferenz EBCC in Berlin Primärprävention durch die Verringerung krankmachender Chemikalien. Die europäische Frauen- und Umweltorganisation WECF fordert zudem, gesundheitsschädigende Chemikalien und Arbeitsplatzbedingungen als Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs anzuerkennen und der Prävention Priorität einzuräumen.

Als ersten Erfolg und Schritt in die richtige Richtung bewertet WECF, dass das Europäische Parlament in der vergangenen Woche mit überwältigender Mehrheit einem Antrag der Grünen Fraktion zugestimmt hat, Umweltfaktoren als Ursachen für die steigende Zahl der Krebserkrankungen hervorzuheben.

Mehr aus der WECF-Arbeit zur EBCC 6 in Berlin:
http://www.wecf.eu/english/articles/2008/04/berlin.php

Kontakt: Johanna Hausmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Email: johanna.hausmann@wecf.eu

Women in Europe for a Common Future, Germany (WECF e.V.)
Website: http://www.wecf.eu
St.- Jakobs – Platz 10
80331 München
Germany

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