Genetische Diskriminierung und Brustkrebs

(Last Updated On: 19. Dezember 2013)

Das Projekt Genetische Diskriminierung in Deutschland wird die erste umfassende und systematische empirische Untersuchung zu Praktiken genetischer Diskriminierung in Deutschland. Es soll Auswirkungen von Ausgrenzung und Ungleichbehandlung aufgrund genetischer Merkmale anhand von vier exemplarisch ausgewählten genetischen Erkrankungen sichtbar zu machen, darunter auch Menschen mit einem Risiko für Brust- bzw. Eierstockkrebs (BRCA1/2).
Es ist geplant, mit dem Projekt

  • die Auswirkungen genetischer Diskriminierung auf Individuen und ihre Familien sichtbar zu machen sowie
  • zu beschreiben, wie die Betroffenen das Risiko einer genetischen Diskriminierung zu minimieren und zu bewältigen versuchen.

Beteiligt an dem Projekt sind die Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr Hamburg, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Katharina Liebsch) und die Goethe-Universität Frankfurt/Main (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Prof. Dr. Thomas Lemke). Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, # 01GP1009B).

Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann an einer Befragung teilnehmen. Download Fragebogen beim (pdf) Projekt Genetische Diskriminierung

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Webseite: www.genetischediskriminierung.de