Dossiers

„Was bedeutet eigentlich „krank sein“? Wie lange ist man krank, wenn man die Diagnose Krebs erhalten hat? Solange bis die Erst-Therapie abgeschlossen ist? Oder bis man seine früheren Tätigkeiten in vollem Umfang wieder aufnimmt? Woran lässt es sich erkennen, dass jemand gesund ist? An seinem Aussehen, seiner Leistung oder seiner Sportlichkeit? Ist man denn tatsächlich gesund, wenn man über Jahre hinweg Medikamente einnehmen muss, die eine weitere Erkrankung oder Verschlimmerung verhindern oder zumindest hinauszögern sollen und selbst wiederum Unmengen von Nebenwirkungen haben können? Ist man gesund, wenn – sichtbar oder unsichtbar – Körperteile und/oder Organe fehlen? Und wer entscheidet das? Die Ärzte, die Gesellschaft, die oder der Betroffene oder die Politiker, die mit ihren Beschlüssen und Gesetzen diesen Zustand definieren? Warum unterscheiden sich das eigene Wahrnehmen und die Empfindungen so sehr von dem, was öffentlich und bekannt ist?“

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Zitat: Britta Rochier, Treffpunkt Krebs, Dem Krebs ins Gesicht sehen: Gedanken zum Thema Krebserkrankung von Frauen und den sozialen Folgen