Beiträge mit dem Schlagwort arznei-telegramm

Antihormontherapie bei Brustkrebs: Einnahmedauer 10 Jahre?

Aktualisierung „Tamoxifen 10 Jahre bei Brustkrebs?“ bei Krebsinformationsdienst.med (Stand 08/2018) Patientinnen vor der „Menopause“ Die Tamoxifen-Therapie soll auf bis zu 10 Jahre verlängert werden, wenn die Patientin ein erhöhtes Rückfallrisiko hat und nach den ersten 5 Jahren der Therapie noch in der Prämenopause ist. Voraussetzung ist außerdem,

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Zum Beispiel Cannabis: Alles Mythos?

Auch uns liegen vereinzelte Berichte von Frauen mit Brustkrebs vor, die Anläufe unternommen haben, mit Cannabis Schmerzen zu lindern, den Appetit zu verbessern oder mit der in diesen Fällen immer bereits weit fortgeschrittenen Erkrankung besser klar zu kommen. Immer wieder gibt es Medienberichterstattungen, die Substanzen wie Cannabis

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Methadon bei Krebs?

Seit einiger Zeit (Stand: 12.06.2017) gibt es in den Medien Berichte über eine angeblich die Chemotherapie verstärkende Wirkung von Methadon. Methadon ist ein synthetisch hergestelltes, schmerzstillendes Opiod, das in Deutschland nur zur Substitutionsbehandlung bei Heroinabhängigkeit zugelassen ist. Die Diskussion wird kontrovers geführt, Gegnern wird u.a. vorgeworfen, sie

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Neues aus dem arznei-telegramm: Bisphosphonate adjuvant?

Seit mindestens zehn Jahren sind subtil oder offensiver werbend auch über Patientenorganisationen immer wieder Bisphosphonate zur adjuvanten („Rückfall vorbeudenden“) Therapie bei Brustkrebs diskutiert und verordnet worden. Das arznei-telegramm (a-t) hat in Ausgabe 8/2015 vom 7. August diese Medikamente in der Rubrik „Therapiekritik“ genauer betrachtet. Im Artikel „Bisphosphonate

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Aktuelles aus dem arznei-telegramm: Amygdalin/Laetrile (Aprikosenkerne)

In der Ausgabe 10/2014 v. 17. Oktober brachte das „arznei-telegramm“ (a-t) einen Beitrag zu Amygdalin, das aus den Kernen von Steinfrüchten wie Aprikosen oder Bittermandeln gewonnen wird. a-t verweist darauf, dass Amygdalin als Arzneistoff nicht zugelassen ist, jedoch trotzdem bereits seit Jahrzehnten als Antikrebsmittel – auch unter

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Streit um Mistel und Co.: Zwischen "therapeutischer Vielfalt" und therapeutischer Sicherheit

Neben der Schulmedizin wurden – juristisch zum Zwecke der Abrechnung über gesetzliche Krankenkassen – sogenannte besondere Therapierichtungen definiert, zu denen es gesetzliche Regelungen im Sozialgesetzbuch V gibt. Standardtherapeutika besonderer Therapierichtungen wie Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie sind in der Regel nicht zugleich auch Therapiestandard der Schulmedizin. Ein Streitpunkt

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