Beiträge mit dem Schlagwort EDCs

Diethylstilbestrol (DES)

Diethylstilbestrol (DES, auch Stilbestrol) ist ein künstlich hergestelltes (= synthetisches) Stilbenderivat mit östrogener Wirksamkeit aus der Gruppe der nichtsteroidalen selektiven Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM) und das erste synthetisch hergestellte Östrogenpräparat auf dem Markt, das als Tablette eingenommen werden konnte. Obwohl das Hormon strukturell Östrogen überraschend wenig ähnelt, wirkte es Östrogen

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Theo Colborn

Theo (Theodora) Colborn (1927-2014) gründete und leitete The Endocrine Disruption Exchange (TEDx), eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation (501 c 3) mit Sitz in Paonia, Colorado, die sich mit der Information, Erforschung, Langzeitwirkungen und Karzinogenität von Chemikalien befasst, die in lebenden Organismen hormonelle Wirksamkeit entfalten, den sog. endokrinen Disruptoren. Colburn, die

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Krankheitsvermeidung und Umweltbrustkrebsbewegung: Barbara Leys Buch "From Pink to Green"

Buchbesprechung zu Barbara L. Ley: From Pink to Green – eine Soziologie zur Umweltbrustkrebsbewegung: Ley bietet einen tieferen Einblick in die Brustkrebs und Umwelt-Thematik und beschreibt Entwicklungen innerhalb der Brustkrebsbewegung im größeren Kontext von Frauengesundheit, Umwelt und Gesundheitsbewegungen. Ein sehr lesenswertes Buch, für das wir uns eine deutschsprachige Ausgabe wünschen würden …

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Florence Williams-Buch: "Breasts" – Zu viel Chemie im Laufe des Lebens

  Florence Williams: Breasts. A Natural And Unnatural History. New York: Norton 2012 ISBN 978-0393063189 Während der Stillphase ihres zweiten Kindes las die Journalistin Florence Williams eine Studie zu Giftstoffen, die sich in Muttermilch nachweisen lassen. Sie entschied sich, einen Artikel darüber zu schreiben (Toxic Breast Milk?,

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WECF – Frauen machen Druck in Rio: Forderung nach ungefährlichen Ersatzstoffen und strenger Regulierung für endokrine Disruptoren

Seit dem Rio Earth Summit 1992 (Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung, United Nations Conference on Sustainable Development, UNCED, kurz ‚Rio-Konferenz‘) werden wir mit steigender Tendenz toxischen Chemikalien ausgesetzt. Darauf weist die internationale Frauenorganisation Women in Europe for a Common Future (WECF) vor dem Hintergrund der

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Lindan

Lindan (Gamma-Isomer von Hexachlorcy­clohexan, gamma-HCH bzw. γ-HCH) ist ein seit den 1940er Jahren im Einsatz befindliches Insektizid bzw. Biozid (Mittel zur Hemmung und Abtötung von Insekten), das im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs und Brustkrebs genannt wird.[1] Lindan zählt zu den hormonaktiven Substanzen, die auch als

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Tödliche Ernte: Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet

  Tödliche Ernte: Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet von Richard Rickelmann Berlin: Econ 2012 ISBN 978-3-430-20125-4 Buchbesprechung von Gudrun Kemper Der Autor Richard Rickelmann, Mitbegründer der Alexandra-Lang-Stiftung für Patientenrechte, hat die Stimme von Kerstin Ostmann, einer jungen Frau, die an den Folgen von Brustkrebs gestorben

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Parabene in Kosmetika: Ein EU-Infofaktenblatt unter der Lupe

Das Scientific Committee on Consumer Safety der Europäischen Kommission (Wissenschaftliches Komitee für Verbraucherschutz, SCCS) hat im Mai 2012 ein Informationsblatt zum Thema Parabene in Kosmetika veröffentlicht, das sich an interessierte BürgerInnen richtet. Auch diese Veröffentlichung der EU ist, wie leider all zu häufig, nur in englischer Sprache verfügbar.

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Zusammenhänge zwischen Cadmium und dem Wachstum von Brustkrebszellen

Dr. med. Maggie Louie unterrichtet organische Chemie, Biochemie und Molekulare Biotechnologie an der Dominician University in Kalifornien, USA. Ihre derzeitigen Forschungsarbeiten befassen sich mit dem Verständnis der Entwicklung und dem Fortschreiten von hormonabhängigem Brustkrebs. In ihrer aktuellen Arbeit konnte sie jetzt zeigen, dass Brustkrebszellen immer aggressiver werden,

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Sasco, Annie J.

Dr. Annie J. Sasco (PhD) ging nach ihrem Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Bordeaux nach Harvard, wo sie zwei Master ablegte und ihre Doktorarbeit in Epidemiologie abschloss. Anschließend lehrte sie als Gastdozentin an der Harvard University. Als feministische Ärztin bzw. Epidemiologin hat sie 22 Jahre bei der

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