Beiträge mit dem Schlagwort EDCs

Diethylstilbestrol (DES)

Diethylstilbestrol (DES, auch Stilbestrol) ist ein künstlich hergestelltes (= synthetisches) Stilbenderivat mit östrogener Wirksamkeit aus der Gruppe der nichtsteroidalen selektiven Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM) und das erste synthetisch hergestellte Östrogenpräparat auf dem Markt, das als Tablette eingenommen werden konnte. Obwohl das Hormon strukturell Östrogen überraschend wenig ähnelt, wirkte es Östrogen

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Literaturhinweis – Sandra Steingraber: Raising Elijah

Sandra Steingrabers Buch „Raising Elijah“ (Originalausg. erschienen 2011) Elijah ist der Name eines biblischen Propheten und – der Name des im Jahr 2000 geborenen Sohnes von Sandra Steingraber. Die umweltengagierte Biologin, Ökologin, Krebsüberlebende und Buchautorin auf den Spuren von Rachel Carson sorgt international für Aufmerksamkeit und wurde

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Keine tolerierbare Minimaldosis für hormonelle wirksame Schadstoffe: Bericht von der ChemSec-Tagung

Zum Hintergrund Endokrine Disruptoren – Stoffe, die das menschliche Hormonsystem empfindlich stören – werden für die Entstehung von Brustkrebs mitverantwortlich gemacht. Doch wer weiß schon, was unter „endokrinen Disruptoren“ zu verstehen ist und welche hochgradig negativen Auswirkungen und lebensbedrohlichen Gefahren sie für die menschliche Gesundheit und Umwelt

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Schwermetalle im Makeup: Kosmetika und Gesundheitsgefährdung

Sich mit Krebs auseinandersetzen heißt vor allem auch, endlich Fragen danach zu stellen, was die Krankheit verursacht. Es ist in der wissenschaftlichen Forschung sehr wohl bekannt, dass sich giftige Schadstoffe gerade auch im Fettgewebe der Brust anreichern und im Laufe des Lebens allmählich ansammeln, sich also kumulieren.

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Wenn Umwelt krank macht – Umweltbelastung und Brustkrebs | Pressemeldung WECF

WECF und AKF nehmen mit der neuen Broschüre „Die verkannte Gefahr – Umweltbelastung und Brustkrebs“ den Zusammenhang von Umweltbelastungen und Brustkrebs unter die Lupe und fordert mehr politisches Engagement 09.11.2010 | Johanna Hausmann Für Ressorts Umwelt, Gesundheit, Politik, Europa, Verbraucher, Wissen– zur sofortigen Veröffentlichung München, den 9.11.2010

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Den Fluss der Medikamente ins Trinkwasser stoppen: Was wir tun können

Auch Hormone im Trinkwasser haben Auswirkungen auf die Entstehung von Krankheiten und Brustkrebs. Die kanadische Gesundheitswissenschaftlerin Sharon Batt ist eine der Begründerinnen von Breast Cancer Action in Kanada. Sie ist spezialisiert auf neutrale Interessenvertretung in Sachen Gesundheit und industrieunabhängige Forschung. Medikamentenrückstände im Wasser, so z.B. bei der

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Hormone, Schwangerschaft, Stillen und Brustkrebs

Internetversion des Artikels: Die fruchtbare Zeit: Gefahrenzone für Brustkrebs? Erschienen in: Deutsche Hebammenzeitschrift 6/2010 [Stand Inhalt: Weiterhin 2010 – bitte berücksichtigen Sie, dass sich der Stand der Wissenschaft in einzelnen Zusammenhängen fortentwickelt hat.] Text: Gudrun Kemper Einleitung ÄrztInnen kennen epidemiologische Daten und Zusammenhänge und die weltweiten Unterschiede

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Krebserkrankungen vermeiden: Wo können wir anfangen?

Sandra Steingraber Reihe 5 / berichtet von G. Kemper Am 15. Juni 2010 ist der 2. Teil von Sandra Steingrabers Bericht zum President’s Cancer Panel in der Huffington Post erschienen. Steingraber berichtet, dass sie sich als Biologin fachlich in die Arbeit eingebracht hat, doch als sie den

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Brücke nach Irgendwo: Abschied vom herkömmlichen System der Nahrungsmittelindustrie

Sandra Steingraber Reihe 4 / G. Kemper Warum berichten wir immer wieder aus den USA? Ganz einfach, die spannenden und wichtigen Diskussionen, die dort im Gange sind, werden hier kaum geführt. Verwiesen sei trotzdem insbesondere auf WECF e.V. (Women in Europe for a Common Future, deren Webseite

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RETHINK! Umweltrisiken für Krebs reduzieren: Was wir tun können (President’s Cancer Panel)

Presicents cancer plan

In den USA ist gerade eine andere Art nationaler Krebsplan veröffentlicht worden. Herausgeber sind das U.S. Department of Health and Human Services, die National Institutes of Health und das nationale amerikanische Krebsinstitut National Cancer Institute. Noch unter Präsident George W. Busch war das „President’s Cancer Panel“ einberufen worden,

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